Forschungsbereich
Dichtwalzen von PM-Zahnrädern

 

Nachverdichten von PM-Zahnrädern

Die klassischen, spanenden Zahnradfertigungsverfahren sind weit entwickelt und automatisiert. Durch die stetige Weiterentwicklung von Maschinen, Werkzeugen und Technologie ist die Produktivität in den zurückliegenden Dekaden kontinuierlich gestiegen. Im Gegensatz dazu werden endkonturnahe Fertigungsverfahren erst in der jüngeren Vergangenheit zur Herstellung von Leistungsverzahnungen eingesetzt. Diese Verfahren versprechen ein enormes Entwicklungspotential, wenn diese Verfahren auf die speziellen Anforderungen des Produktes Zahnrad angepasst werden können.
Beim Fertigungsverfahren Pulvermetallurgie (PM) werden Bauteile durch Pressen und Sintern (P&S) endkonturnah hergestellt. Im Vergleich zur spanenden Fertigung sind die Investitionskosten für Werkzeuge und die Materialkosten hoch. Bei großen Stückzahlen amortisieren sich die Werkzeugkosten jedoch, da die Werkzeugstandzeiten bei mehreren Tausend Bauteilen liegen. Zudem wird weniger Rohmaterial benötigt, weil urformend gefertigt wird. Aus diesen zwei Gründen lassen sich mit der PM geometrisch komplizierte Serienbauteile kostengünstig herstellen. Die meisten dieser Bauteile sind in der Automobilindustrie zu finden. Weitere Verwendungsgebiete pulvermetallurgischer Bauteile (PM-Bauteile) sind beispielsweise in Haushaltsgeräten, Elektrowerkzeugen und Gartengeräten zu finden. Verzahnte Bauteile eignen sich wegen ihrer geometrischen Komplexität besonders für die pulvermetallurgische Herstellung.

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Ansprechpartner(in):
Tim Frech, M.Sc.
 
Manfred-Weck-Haus 115a
Tel.: +49 241 80-25371
Fax: +49 241 80-22293
Mail: T.Frech@wzl.rwth-aachen.de

 

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