Aktuelle Projekte:


 


 

Vermeidung von Oberflächendefekten beim Trockenwälzfräsen

Beim für automobile Verzahnungen dem Stand der Technik entsprechenden Trockenwälzfräsen wird immer wieder vom Auftreten von Oberflächendefekten berichtet. Diese Oberflächendefekte treten als Kratzer, Spanaufschweißungen oder Aufschmierungen auf der Zahnradflanke auf. Teile, die Oberflächendefekte aufweisen, sind Ausschuss. Aufgrund des defektspezifischen zufälligen Auftretens sind die Defekte bei üblichen Stichprobenkontrollen der Bauteile schwer detektierbar und sollten auch daher grundsätzlich vermieden werden.
Das Ziel dieses Projektes ist die Entstehungsursachen von Oberflächendefekten zu identifizieren, daraus Gegenmaßnahmen zur Vermeidung abzuleiten und abschließend die Erstellung einer Richtlinie. Die Richtlinie soll zu einer Vermeidung von Oberflächendefekten führen und vor Prozessbeginn eine zielorientierte Werkzeug- und Prozessauslegung ermöglichen.
Die Erforschung der Entstehung von Oberflächendefekten und die Erstellung einer Richtlinie zur Vermeidung der Defekte dienen Anwendern wie auch Maschinenherstellern in ihrer Funktion als Anbieter komplett ausgelegter Prozesse dazu, die Zeiten für das Einstellen einer prozesssicheren Bearbeitung zu reduzieren. Mehr...


 

Wiederbeschichtung von PM-HSS Wälzfräsern zum Hochleistungswälzfräsen im Trockenschnitt

Wälzfräser aus pulvermetallurgisch hergestelltem Schnellarbeitsstahl (PM-HSS) haben in vielen Unternehmen insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen eine hohe Verbreitung. Die Einführung von PVD-Beschichtungen hat auch bei PM-HSS Wälzfräsern zu einer deutlichen Leistungssteigerung geführt. Der spanflächenseitige Nachschliff des verschlissenen Werkzeugs führt jedoch zum Verlust der Verschleißschutzwirkung der Hartstoffschicht auf der Spanfläche des Werkzeugs. Alternativ werden die Werkzeuge überbeschichtet, jedoch hat auch dies Standlängeneinbußen und/oder eine Reduktion der Schnittparameter zur Folge. Mehr...


 

SPARTApro - Ein Simulationsprogramm zur Analyse von Wälzfräsprozessen

Um einen wirtschaftlichen Einsatz der Werkzeuge beim Wälzfräsen zu gewährleisten, sind umfangreiche Kenntnisse über den Einfluss von Werkzeug- und Werkstückgeometrie auf das Standzeitverhalten erforderlich. Wünschenswert wäre es, sowohl dem Werkzeug- und Verzahnmaschinenhersteller als auch dem Anwender in der Arbeitsvorbereitung eine Unterstützung zur verschleißgünstigen, prozesssicheren Auslegung der Wälzfräsprozesse zur Verfügung zu stellen. Mehr...


 

Pro HM-WSP - Produktivitätssteigerung beim Fräsen großmoduliger Verzahnungen mit Hartmetall-Wendeschneidplatten

Großmodulige Verzahnungen kommen in einer Vielzahl von Anwendungen in den Einsatz. In Industriegetrieben, Baumaschinen, Schiffsantrieben bis hin zur Windkraftanlage werden Großverzahnungen verwendet. Die Fertigung dieser Teile stellt nicht nur aufgrund der Größe der Teile eine besondere Herausforderung dar.
Für die Vorbearbeitung von Großverzahnungen werden, aufgrund ihrer hohen Produktivität, die Verfahren Wälzfräsen und Profilfräsen eingesetzt. Für diese Verfahren kommen unterschiedliche Werkzeugkonzepte zum Einsatz. Neben Blockwerkzeugen aus Schnellarbeitsstahl haben sich in den vergangenen Jahren Werkzeuge auf Basis von Hartmetall-Wendeschneidplatten etabliert. Diese Werkzeuge bieten den Vorteil einer hohen Verschleißfestigkeit und Warmhärte des Schneidstoffs. Hierdurch werden höhere Schnittgeschwindigkeit sowie eine Bearbeitung ohne Kühlschmiermitteleinsatz möglich.
Die Auslegung der Fräsprozesse für großmodulige Verzahnungen erfolgt derzeit ausschließlich auf Basis von Erfahrungswissen, da bisherige wissenschaftliche Untersuchungen nicht direkt auf diese übertragbar sind. Das Ziel dieses Projekts ist daher die Ermittlung wirtschaftlicher Prozessparameter für die Bearbeitung großmoduliger Verzahnungen mittels Wälz- und Profilfräsen.
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Ansprechpartner(in):
Felix Kühn, M.Sc.
 
Manfred-Weck-Haus 115a
Tel.: +49 241 80-27366
Fax: +49 241 80-22293
Mail: F.Kuehn@wzl.rwth-aachen.de

 

Nico Troß, M.Eng.
 
Manfred-Weck-Haus 112
Tel.: +49 241 80-28285
Fax: +49 241 80-22293
Mail: N.Tross@wzl.rwth-aachen.de