Forschungsbereich
Wälzfräsen

 

Wälzfräsen

Das Wälzfräsen ist wegen seiner hohen Wirtschaftlichkeit das dominierende spanende Fertigungsverfahren zur Herstellung außenverzahnter, zylindrischer Zahnräder. Laufverzahnungen sowohl in der Automobilindustrie als auch für Großgetriebe werden üblicherweise durch Wälzfräsen vorverzahnt, sofern der Einsatz des Verfahrens nicht durch Störkonturen am Bauteil eingeschränkt wird. Deshalb beschäftigt sich die Abteilung für "Technologie der Zahnradfertigung" am WZL seit langem mit der Technologie des Wälzfräsens.
Im Rahmen von zahlreichen Forschungsprojekten wurden geeignete Technologieparameter für die Trockenbearbeitung mit Hartmetall- und HSS-Schneidstoffe ermittelt. Einen weiteren Bereich der Laborbetrachtungen stellt die Untersuchung neuartiger Schichtsystemen und Schneidstoffe dar. Am WZL besteht die Möglichkeit, Verschleißuntersuchungen in einem Analogieprozess zum Wälzfräsen, dem sogenannten Schlagzahnwälzfräsen, durchzuführen. Dieser bietet sich aufgrund geringer Werkzeug- und Werkstückkosten zur Durchführung von Verschleißuntersuchungen unter dem Wälzfräsen nahezu identischen Zerspanbedingungen an.

 



 

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Ansprechpartner(in):
Felix Kühn, M.Sc.
 
Manfred-Weck-Haus 115a
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Mail: F.Kuehn@wzl.rwth-aachen.de

 

Nico Troß, M.Eng.
 
Manfred-Weck-Haus 112
Tel.: +49 241 80-28285
Fax: +49 241 80-22293
Mail: N.Tross@wzl.rwth-aachen.de